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Archiv der Kategorie Gefährten des Propheten

Abu Ayub Al Ansari

Wenn man an der Wahrheit festhält, sie umsetzt und zeigt, dann muss man sich daran erinnern, standhaftig und geduldig zu sein auf dem Weg von Allah.

Die Hidschra, die Auswanderung nach Medina, verlief in dieser Weise. Die Gläubigen von Mekka vertrauten auf das Wort von Allah und dem Propheten Muhammed (Frieden und Segen auf ihm). Dieser rief die Muslime auf zum rechten Glauben, nur Allah zu folgen und nach Medina zu ziehen. Und sie folgten seinen Worten, sie legten ihr Leben in die Hände Allahs. Wie wahrhaftig waren die ersten Gläubigen und die ersten Diener der Ummah - SubanAllah. Die Auswanderung nach Medina war hart, aber für Allahs Wohlgefallen ist nichts zu beschwerlich. Die Ungläubigen hingegen erklärtem dem Propheten Muhammed (Frieden und Segen auf ihm) den Krieg.

Die Ansar weinten und hießen den Propheten auf die beste Art und Weise willkommen. Sie unterstützten ihn und die Gläubigen; jeder wollte, dass der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) bei ihm bleibt. Doch nur Abu Ayub Al Ansari bekam die Ehre, dass er ihn bei sich aufnehmen durfte. Abu Ayub Al Ansari gab ihm das Obergeschoss seines Hauses und war so glücklich darüber, dass er in seinem Haus war, denn Abu Ayub Al Ansari liebte den Propheten (Frieden und Segen auf ihm) und gab ihm alle Ehrerbietung, die ihm zustand. Er war sein Freund und erster Gastgeber. Er hat ihm immer Essen hinterlassen und ihn auf die schönste Art versorgt. Abu Ayub Al Ansari hat das Wort Allahs verstanden, er war gastfreundlich, gut zu seiner Frau und niemals geizig. Er schlachtete extra ein Tier für den Propheten (Frieden und Segen auf ihm), welches sie alle teilten. Ein wunderbares Beispiel für uns, liebe Geschwister, wie sehr wir den Propheten ehren und den Sahaba - wie Abu Ayub Al Ansari - nacheifern sollten.

Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: “Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinem Nachbarn kein Übel zufügen. Und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinem Gast Gastfreundschaft erweisen. Und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll Gutes sprechen oder schweigen. “

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Khadija bint Khuwaylid

Khadija war eine reiche und kluge Kaufmannswitwe und lebte in Mekka. Sie war schon zweimal verheiratet gewesen und hatte beide Männer verloren. Als Khadija immer mehr Berichte über Muhammads (Allahs Segen und Friede auf ihm) Ehrlichkeit und seinen edlen Charakter hörte, schickte sie eines Tages nach ihm und unterbreitete ihm das Angebot, ihre Handelskarawane nach Syrien zu bringen. Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) nahm das Angebot an. Khadija stellte ihm einen ihrer Sklaven namens Maisara für die Reise zur Verfügung. Als sie von der Reise zurückkamen berichtete Maisara Khadija, dass er einen Menschen begleitete, der anders war als alle anderen. Er erzählte ihr von vielen Wundern und schönen Charaktereigenschaften, die ihm aufgefallen waren. Nach diesen Worten bot sie selbst ihm die Ehe an. Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) berichtete seinem Onkel Abu Talib von seinem Vorhaben und dieser wiederum beauftragte seinen Onkel Hamza, zu Khadijas Familie zu gehen und für Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) um ihre Hand anzuhalten. Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) heiratete die 40-jährige Handelsfrau. Die rechtschaffene Khadija unterstützte Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) mit all ihrer Kraft und ihrem Vermögen. Sie war die erste Person, die an seine Botschaft glaubte und somit auch die erste Muslima. Sie führten eine liebe- und vertrauensvolle Ehe. Nach 25 Jahren treuem Eheleben verstarb Khadija und Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) trauerte sehr um sie. Während der gesamten Ehe mit Khadija gab es für ihn keine andere Frau.

Einer Überlieferung zufolge gehört Khadija zu den vier respektabelsten Frauen:

1. Maria, die Mutter von Jesus (Allahs Friede auf ihm)
2. Khadija
3. Fatima, die Tochter von Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) und
4. Asia, die Frau des Pharaos, die Moses (Allahs Friede auf ihm) großzog

und einer anderen Überlieferung zufolge ließ Allah (erhaben ist Er) sie grüßen.

Khadija erhielt die Ehre, den Engel Gabriel zu sehen, sie erhielt noch eine höhere Ehre, indem Gabriel zu ihr sprach und sie erhielt die höchste Ehre, indem Allah (erhaben ist Er) sie mit dem Friedengruß grüßen ließ.

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Abu Bakr Al Siddiq (Abu Abdullah)

“Wenn ihr euch an das haltet, wie ich heute praktiziere und meine Gefährten, dann werdet ihr niemals in die Irre gehen…”

Unser Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) gab uns damit genaue Anweisungen und Abwehrkräfte gegen Ungläubige und schlechte Verführungen. Wir müssen uns an seine Worte halten und lernen, wie er und seine Gefährten praktizierten und den Islam lebten. Wir sind dazu verpflichtet die Sahaba zu lieben und sie nachzuahmen.

Den Gefährte des Propheten Abu Bakr As-Siddiq sollen wir uns - wie alle Sahaba - zum großen Vorbild nehmen. Denn die Sahaba ist die beste Gruppe, die je existierte. Sie haben nach dem Vorbild unseres Propheten Muhammed (Allahs Segen und Frieden auf ihm) gelebt und gehandelt. Ihre Eigenschaften und ihr Charakter waren vorzüglich.

Der nächstbeste Mensch nach unserem Propheten Muhammed (Allahs Segen und Frieden auf ihm) ist Abu Bakr As-Siddiq. Er war der beste Freund unseres Propheten (Allah Segen und Frieden auf ihm). Abu Bakr kämpfte für den Islam: Er fastete und speiste die Armen, ging Kranke besuchen und folgte mit einem Leichenzug und das alles an einem einzigen Tag. Er frevelte nie und vermied alle Sünden. Abu Bakr sprach als Erster nach unserem Propheten Muhammed (Allahs Segen und Frieden auf ihm) die Shahada aus. Er wollte danach sofort Dawah machen. Abu Bakr gab all sein Vermögen und sein Geld für die Barmherzigkeit Allahs. Er kaufte Sklaven, so wie Bilal, und schenkte ihnen die Freiheit. Unser Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) liebte Abu Bakr für sein Vertrauen auf Allah, deswegen müssen wir ihn auch lieben. Abu Bakr ließ den Propheten (Allahs Segen und Frieden auf ihm) bis zu seinem Tod nicht alleine. Danach wurde er 1. Kalif, gewählt von den Sahaba, weil er das erste und größte Recht dazu hatte.

Allah (erhaben ist Er) erwähnt Abu Bakr und seine Taten sogar im Quran - MashaAllah.

“Wenn ihr ihm nicht helft, so hat Allah ihm (schon damals) geholfen, als diejenigen, die ungläubig waren, ihn als einen von Zweien vertrieben; als sie beide in der Höhle waren und als er zu seinem Gefährten sagte: „Sei nicht traurig! Gewiss, Allah ist mit uns!” (9:40)

Mit Abu Bakr As-Siddiq haben wir ein wunderbares Vorbild, er zeigt uns vor allem Stärke und Ausdauer im Glauben an den Islam.

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