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Archiv der Kategorie Die Sira

Der Hadith von Jibril a.s.

Der Islam bedeutet Hingabe an Allah und so wollen wir immer mehr lernen und unser Wissen erweitern, damit Allah mit uns zufrieden ist:

Einmal saß der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) mit den Gefährten zusammen und Umar Ibn Khattab war auch dabei. Da kam ein Mann näher, weiß gekleidet; schwarze, gekämmte Haare von einer großen Entfernung. Er kam herein und man konnte keine Spuren von seiner Reise entdecken. Er setzte sich neben den Propheten (Frieden und Segen auf ihm) und fragte ihn: Ja Mohammed was ist Islam? Seine Anwort: Islam ist, dass du bezeugst, dass Keiner angebetet werden darf außer Allah (erhaben ist Er) und das Muhammed (Frieden und Segen auf ihm) sein Diener und Gesandter ist, dass du den Armenbeitrag entrichtest, dass du 5 Mal am Tag betest, die Pilgerfahrt nach Mekka unternimmst und im Monat Ramadan fastest. Dann sagte der Gast: Richtig! und das war eine Überraschung für die Sahaba. Dann fragte er weiter: Ja Muhammed, was ist Iman? Unser Prophet (Frieden und Segen auf ihm) antwortete: Iman ist, dass du an Allah glaubst, dass du an die Engel und Bücher glaubst und an das Schicksal sowie den Jüngsten Tag glaubst. Wieder sagte der Mann: Richtig! Dann fragte er weiter: Ja Mohammed, was ist Ihsan? Ihsan ist, dass du Allah dienst, als ob du Ihn siehst. Die nächste Frage war: Wann ist der Jüngste Tag? Der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) sagte: Das weiß ich nicht und du weißt es auch nicht. Dann fragte er zum letzten Mal: Was sind die Anzeichen für den Jüngsten Tag? Unser Prophet (Frieden und Segen auf ihm) sagte: Das die Kameltreiber wetteifern, was die Höhe ihrer Häuser angeht. Als alle Fragen beantwortet waren ging der Mann los und die Sahaba fragten: Wer war dieser Mann? Der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) antwortete: Das war der Engel Jibriel, der euch eure Religion lernen wollte.

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Die Schlacht von al-Khandaq

Die Geschichte und das Leben des Propheten Muhammed (Frieden und Segen auf ihm) sind in der Sira, seiner Biografie, zusammengefasst. Wir müssen sie lernen, damit wir wissen, wie der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) gelebt hat, wie er zum Islam aufgerufen hat und auf was wir achten müssen und tun müssen, damit Allah (erhaben ist Er) uns liebt.

In der Stadt Medina lebten zur damaligen Zeit 3 jüdische Stämme: Bani Nuzayr, Bani Qurayza, Bani Nadhir. Nachdem der Prophet den Stamm Bani Nadhir aus Medina vertrieben hat, waren die Juden sehr verärgert. Die Oberhäupter der Banu Nadhir reisten nach Mekka und berieten mit den Quraisch in Mekka über einen Krieg gegen die Muslime. Abu Suffian verhandelte mit den Juden.

Und die Quraisch konnten weitere Verbündete für diesen Plan gewinnen. Seit der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) in Medina lebte, hatte er immer wieder Kundschafter in alle Himmelsrichtungen ausgesandt, die ihn über die Pläne der verschiedenen Stämme unterrichteten. So erfuhr er bald von dem militärischen Bündnis und dem geplanten Angriff gegen die Muslime. Er berief daraufhin eine Versammlung ein, bei der über das weitere Vorgehen beraten wurde. Schließlich wurde der Entschluss gefasst, in Medina zu bleiben und die Stadt zu verteidigen.

Während der Grabenschlacht belagerten die Quraisch von Mekka Medina. Als der Prophet Muhammed (Frieden und Segen auf ihm) jedoch Gräben gegen die Angriffe der mekkanischen Reiter rund um die Stadt Medina ausheben ließ, zogen sich die Quraisch letztendlich wieder zurück.

“Und Allah wies diejenigen, die ungläubig waren, mit ihrem Grimm zurück, ohne dass sie etwas Gutes erlangt hätten. Und Allah ersparte den Gläubigen den Kampf. Allah ist stark und allmächtig.” (33:25)

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Der Sieg der Muslime

Im 4. Jahr n. H. wurde ein jüdischer Stamm von Medina nach Haibar vertrieben. Nach einer weiteren Schlacht in der Gegend von Nadschd wollte der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Frieden auf ihm) ein wenig ruhen und hängte sein Schwert an den Ast eines Baumes…

“Plötzlich hörten wir den Propheten (Allahs segen und Frieden auf ihm) uns herbeirufen und wir sahen, dass ein Araber vom Lande bei ihm war. Der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte zu uns: „Dieser Mann zog mein Schwert gegen mich, während ich schlief. Ich wachte auf und sah, dass er das blanke Schwert in seiner Hand hatte und zu mir sagte: ‘Wer kann dich jetzt vor mir schützen?’ Ich sagte ihm dreimal: ‘Allah!’.” Der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) saß auf und strafte diesen Mann nicht. (Bukhary und Muslim)

Nach diesem Vorfall wurde der Mann Muslim und verkündete den Islam in seinem Stamm, von dem die meisten Angehörigen Muslime wurden.

Die nächste Schlacht sollte in Badr gegen Abu Sufyan und seine Soldaten stattfinden, doch Abu Sufyan fürchtete um sein Leben, kehrte um und sagte, dass es nicht sinnvoll sei, gegen Mohammed (Allahs Segen und Frieden auf ihm) zu kämpfen. Dies war ein großer Sieg für die Muslime.

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Die große Fitna

“Und diejenigen von euren Frauen, die das Abscheuliche begehen, - bringt vier Zeugen von euch gegen sie. Wenn sie (es) bezeugen, dann haltet sie im Haus fest, bis der Tod sie abberuft oder Allah ihnen einen (Aus-) Weg schafft.” (4:15)

Grund dieser Offenbahrung waren die Anschuldigungen der Heuchler gegen Aisha (Allahs Wohlgefallen auf ihr), sie hätte Unzucht begangen. Trotz ihrer Unschuld, ließ Allah die Muslime einen Monat warten, bevor Er ihre Unschuld bezeugte und ein neues Gesetz herabließ.

Dieser Monat war eine Prüfung für die Schwachen unter den Gläubigen, die sich von den Anschuldigungen gegen Aisha nicht abgewendet haben und somit Allahs Zorn auf sich zogen.

Die Geschichte lehrt uns, dass wir niemals etwas Schlechtes über unsere Geschwister weiter erzählen dürfen, aufgrund irgendwelcher Behauptungen. Denn die Sünde für jede Weitererzählung einer Lüge trifft uns auch und wir richten damit großen Schaden in der Ummah an.

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Mordversuch am Propheten a.s.s.

Die Muslime haben gegen die Quraisch in Uhud gekämpft und verloren. Die Gründe hierfür waren: Der Heuchler Abdullah Ibn Ubey überredete ein Drittel der Armee, nach Medina zurückzukehren und nicht mit unserem Propheten zu kämpfen. Ein Teil der Muslime hat dem Propheten nicht gehorcht und kam vom Berg herunter obwohl der Prophet es verboten hatte. Der psychische Krieg hat funktioniert, die Muslime dachten, nachdem jemand gerufen hatte “Muhammed ist tot”, dass dies die Wahrheit war. Dies sind die Gründe für die Niederlage der Muslime in der Schlacht von Uhud.

Wir müssen daraus lernen liebe Geschwister, wir dürfen uns nicht von Außen einschüchtern lassen, wir müssen den Islam verteidigen und unseren Iman immer wieder stärken. Wir dürfen nicht schwach sein.

Als der Prophet mit seiner Armee nach Medina zurückgekommen ist, verspotteten die Juden und Heuchler sie. Sie freuten sich sogar über die Niederlage. Man hat sie teilweise lächelnd und ironisch empfangen. Die ganze Situation in Medina war schwer und es wurde zwischen den Muslimen Unruhe gestiftet durch die Ungläubigen. Der Prophet befahl den besten vierzig Muslimen zu einem Dorf zu gehen, um Dawah zu machen. Unterwegs haben sie Wasser getrunken von einem Brunnen und Allahs Feinde, die Ungläubigen, haben diese Muslime brutal getötet. Das war ein sehr trauriges Ereignis in der Nähe von Medina, an einem Brunnen namens Ma’una.

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Die Schlacht von Uhud (Film)

Die Schlacht von Uhud war die Rache der ungläubigen Mekkaner für Badr. In der Schlacht von Badr waren sie unterlegen und deshalb wollten sie sich mit Gewalt rächen. Die Frau von Abu Sufiyan bezahlte einen Sklaven und versprach ihm die Freiheit, um Abu Hamza, den Onkel des Propheten, töten zu lassen, ihn aufzuschneiden und ihm die Eingeweiden mit bloßen Händen herauszureißen. So sieht man, zu welchen abscheulichen Dingen die Ungläubigen im Stande sind, nur um ihr Geld und ihre Macht zu verteidigen. Die Muslime waren in dieser Schlacht zahlenmäßig unterlegen, aber trotz allem kämpften sie auf dem Weg von Allah (erhaben ist Er). Mit welcher Würde und Kraft, meine lieben Geschwister, es soll uns ein Vorbild sein, wie sehr sich die ersten Muslime und Sahaba für den Islam eingesetzt haben. Sie gaben ihr Leben für Allah und den Sieg des Islam.

Auch ein Mann namens Khalid kämpfte gegen die Muslime in der Schlacht von Uhud. Auch er wurde später, als er die liebevollen Worte des Propheten Muhammed (Frieden und Segen auf ihm) vernahm und verstand, Muslim, Al-Hamdulilah. Das zeigt uns, egal wie verwirrt ein Mensch ist, mit Allahs Hilfe und Wohlwollen, kann er den Islam annehmen. An der Schlacht von Uhud kann man sehen, dass eine Niederlage, wenn Allah es will, Gutes mit sich bringen kann, denn Allah weiß, was geschieht und geschehen wird. Alles Lob gebührt Allah!

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Die Schlacht von Uhud

Die Quraisch wollten mit der Niederlage von Badr nicht leben und rüsteten sich erneut für einen Angriff auf Medina. Die Frauen der Quraisch sollte den Kriegszug ebenfalls begleiten. Sie zogen also aus und ihre Frauen waren bei ihnen, an ihrer Spitze Hind, die Frau von Abu Sufjan, die heftig nach Rache verlangte, da in dem Krieg davor ihr Vater und Bruder ums Leben kamen. Abbas Ibn Abdul-Muttalib, der Onkel des Propheten, war aber unter ihnen und über jede wichtige Einzelheit ihres Vorhabens informiert. Er schrieb einen Brief, in dem er ihr Vorhaben, die Anzahl der Ausrüstung und ihre Anzahl an Krieger genau beschrieb und übergab den Brief einem Mann, der mit dem Schreiben zum Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, reiste. Der Bote ritt mit seinem Pferd los, erreichte schnell Medina und händigte den Brief dem Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, aus. Als der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, und seine Gefährten von dem Vorhaben der Quraisch erfuhren, berieten sie  sich und verließen die Stadt mit siebenhundert Mann um gegen die dreitausend Quraisch zu kämpfen. Bei Uhud überschritten sie die Bergpässe. Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, ordnete die Reihen seiner Gefährten. Er stellte fünfzig Männer in eine Bergschlucht und sprach zu ihnen, dass sie ihren Rücken decken sollten, denn sie fürchten, dass sie von hinten angegriffen würden. Sie sollten ihren Platz nicht verlassen, selbst wenn sie sehen, dass die Muslime am Siegen sind. Abu Talha, der Bannerträger der Mekkaner, rief laut durch die Menge, wer sich mit ihm im Duell misst. Ali nahm die Herausforderung zum Zweikampf an und fügte ihm einen Schlag zu, der ihn tötete. Dann trug Uthman Ibn Abu Talha das Banner, bis er von Hamza getötet wurde. Als die Bannerträger getötet waren, ergriffen die besiegten Götzendiener die Flucht. Daraufhin verließen die muslimischen Bogenschützen die Schlucht und gingen hinunter zu den anderen, um sich auch etwas von der Kriegsbeute zu nehmen, obwohl Muhammad, Allahs Segen und Friede auf ihm, ihnen befohlen hatte, ihren Platz nicht zu verlassen, egal was passiert…

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Rache der Quraisch für Badr

Nachdem die Muslime, mit Allahs Erlaubnis, die Quraisch in der Schlacht von Badr besiegt haben, wurde Abu Sufyan zum neuen Anführer der Quraisch. Die Quraisch konnten ihre Niederlage nicht vergessen und so hetzte Abu Sufyan, ein reicher und anerkannter Mann, ganz Saudi Arabien gegen den Propheten - Friede und Segen auf ihm - und die Muslime auf. Nachdem Muhammad - Friede und Segen auf ihm - eine Karawane Abu Sufyans beschlagnahmte, formte dieser eine Armee von 3000 Soldaten und wollte damit Medina überraschend angreifen. Der Onkel des Propheten aber schickte jemanden nach Medina um die Muslime zu warnen. Nach einer Besprechung des Propheten - Friede und Segen auf ihm - mit den Muslimen beschlossen sie, Medina zu verlassen und in der Wüste gegen die Quraisch zu kämpfen, und zwar bei einem Berg names Uhud in der Nähe von Medina..

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Vertreibung des jüdischen Stammes der Banu Qaynuqa aus Medina

Ein Beispiel für den Hass der Juden gegen unseren Propheten (Frieden und Segen auf ihm) und gegen den Islam ist folgende Geschichte:

Eine muslimische Frau ging einmal zu einem jüdischen Juweliergeschäft und wollte Gold kaufen oder verkaufen. Sie trug einen Gesichtsschleier. Diese Juden wollten das Gesicht der Frau sehen und respektierten sie nicht. Sie versuchten mit allen Mitteln, ihr Gesicht zu sehen und der Juwelier knotete das Kleid von hinten fest, so dass, als sie aufstand, das Kleid von ihr fiel. Sie hat geschrien und ein Muslim hat diesen Juwelier getötet und der Muslim wurde dann durch die Juden getötet. Der Prophet (Frieden und Segen auf ihm) erfuhr von dieser Geschichte. Die Banu Qaynuqa wurden von der islamische Armee für 15 Tage umzingelt. Der Anführer der Banu Qaynuqa Ibnu Aschraf wurde getötet und die Juden wurden vertrieben. Dies geschah direkt nach der Schlacht von Badr. Die arroganten Juden wurden eingeschüchtert, denn Allah gab den Befehl zu diesem 2. wichtigen Kampf.

“Und denjenigen, die dem Judentum angehören, haben Wir das verboten, worüber Wir dir zuvor berichtet haben. Und nicht Wir haben ihnen Unrecht getan, sondern sie haben sich selbst Unrecht zugefügt.” (16:118)

Diese Geschichte sollte uns in der heutigen Zeit eine Lehre sein, denn gerade jetzt erleben wir wieder einen verstärkten Hass und große Intoleranz dem Islam gegenüber und viele Schwestern sind schweren Repressalien ausgesetzt, sobald sie ihr sicheres Zuhause verlassen müssen. Wo ist die Ummah, wenn ihre Frauen sie brauchen? Wo sind die Brüder, wenn wir nach ihnen rufen? Anstatt darüber zu diskutieren, ob der Niqab Pflicht oder nur empfohlen ist, sollten wir selbstverständlich eine Einheit bilden und mit unseren Schwestern fühlen, statt uns für die Kuffar stark zu machen.

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Die Schlacht von Badr

Die Muslime in Medina hatten nach der Auswanderung nichts mehr an Besitz. Ihr Hab und Gut in Mekka wurde von den Götzendienern geraubt und die Tyrannen bereicherten sich an den Feldern und Häusern der Muslime. Auch war die Wirtschaftslage in Medina sehr schwach und dazu kam auch noch die Feindschaft der Heuchler, Juden und Götzendiener, die sich angefreundet hatten, um den Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm) gemeinsam zu bekämpfen. Doch die Muslime blieben standhaft und geduldig.

Dann kam die frohe Botschaft, die Ungläubigen zurück zu bekämpfen. Während dieser Zeit war Abu Sufjan mit einer Handelskarawane nach Syrien unterwegs und musste nah an Medina vorbei, um nach Mekka zurückzukehren. Die Muslime wollten die Handelskarawane auf dem Weg anhalten und sich ihr Hab und Gut zurückholen. Die Nachricht von dem Vorhaben der Muslime erreichte Abu Sufjan und er machte einen Umweg, um den Muslimen nicht zu begegnen, und er beauftragte einen Mann, zügig nach Mekka zu reiten und die Götzendiener zur Verteidigung ihrer Güter aufzufordern. Bevor er Mekka erreicht hatte, verstümmelte er seinem Kamel die Nase, sodass Blut aus ihr hervorkam. Er drehte sich auf dem Satetel herum und ritt stehend weiter, nachdem er sein Hemd vorn und hinten zerrissen hatte, und schreiend die Mekkaner warnte und eine Gefahr vortäuschte, wie es Abu Sufjan ihm aufgetragen hatte. Abu Jahl und seine Männer machten sich bereit. Der Prophet hatte erfahren, dass die Götzendiener aus Mekka heranrückten, um die Muslime anzugreifen. Er beriet sich sofort mit seinen Gefährten, um eine Entscheidung zwischen Verteidigung und Rückzug zu fällen. Doch die Muslime  waren dafür, dass der Angriff der Götzendiener abgewehrt werden müsse. Nachdem Abu Sufjan mit seiner Karawane sicher in Mekka angekommen war, schickte er einen Boten zu den Götzendiener und ließ ihnen ausrichten, dass sie wieder umkehren können, da die Karawane in Sicherheit sei, doch Abu Jahl wollte nicht zurückkehren und nahm sich vor, Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) und seine Gefährten zu töten. Der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) bat Allah (hocherhaben ist Er) um Beistand und Hilfe.

Ibn Abbas berichtete: “Der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte am Tage der Schlacht von Badr: “O Allah, mein Gott, ich flehe Dich um Deinen Bund und Deine Verheißung an. O Allah, mein Gott, wenn Du willst, wirst Du nicht angebetet werden.” Da nahm Abu Bakr seine Hand und sagte: “Er (Allah) ist dir Genüge!” Der Prophet begab sich dann (zu den Kämpfern) und rezitierte: “Die Scharen werden alle besiegt werden, und sie werden in die Flucht geschlagen.”

Die Götzendiener waren dreimal so viele wie die Muslime. Die Mekkaner sahen, wie klein die Zahl der leicht bewaffneten Muslime war, und sie jubelten und freuten sich auf den Sieg. Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) war klar, dass die Zahl der Mekkaner um ein Vielfaches größer war, doch er vertraute auf Allah. Allah (der Hocherhabene) schickte ihm einen Engel zu und die Muslime gewannen die Schlacht von Badr. Die Mekkaner wurden dadurch eingeschüchtert und zogen sich zurück. 

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