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Archiv der Kategorie Audio

Die Vereinigung mit Gott

In vielen Glaubensvorstellungen spielt die Vereinigung des Menschen mit Gott eine Rolle und gilt als erstrebenswertes Ziel. Doch sollte eine solche Vorstellung dem gesunden Menschenverstand sowie der natürlichen Veranlagung eines jeden Menschen widersprechen.

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Heiligenverehrung aus islamischer Sicht

Der Mensch neigt dazu, einige Menschen über andere zu erhöhen und sie zu verehren. Tatsächlich hat Allah manche Menschen vor anderen ausgezeichnet, ihnen besondere Gaben verliehen oder ihnen einen speziellen Vorrang eingeräumt – doch gleichzeitig hat Er verboten, auf diese Vorzüge neidisch zu sein und sie zu begehren, denn jede Gabe von Allah ist gleichzeitig eine Prüfung. Der Begünstigte darf nicht hochmütig und eingebildet auf sein Können, sondern sollte vielmehr dankbar gegenüber Demjenigen sein, Der es ihm verliehen hat. Für diese Geschenke unseres Schöpfers werden wir am Tag der Auferstehung nicht belohnt werden, denn sie sind nicht das Ergebnis unserer Bemühungen und Anstrengungen; jedoch durch den verantwortungsvollen Umgang mit ihnen und den Einsatz zum Wohle anderer und im Rahmen des Islams, können wir unsere guten Taten mehren.

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Kann man Allah sehen?

„Blicke können Ihn nicht erreichen, Er aber erreicht die Blicke.“ (6:103)

Der Verstand des Menschen ist begrenzt – Allah hingegen ist grenzenlos. Daher wird an vielen Stellen im Qur`an die Einzigartigkeit und die Unvergleichlichkeit Allahs hervorgehoben und jeder Versuch des Menschen, ein Bildnis seines Schöpfers herzustellen, muss unzulänglich bleiben und kann nur mit Elementen der Schöpfung vermischt sein.

Bis zum heutigen Tag hat niemand Allah gesehen – entgegen vielen Behauptungen auch der Prophet Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) nicht!

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Die Erhabenheit Allahs

Die Erhabenheit Allahs kann vom menschlichen Verstand nicht erfasst werden und muss den Gläubigen daher durch Beschreibungen Seiner Eigenschaften und Attribute näher gebracht werden. Eine Verwechselung der Eigenschaften Allahs mit denen der Schöpfung führt zum Götzendienst und der Vergötterung des Erschaffenen. So betrachten die Christen Jesus als menschliche Verkörperung Gottes, die Juden glauben daran, dass Jakob mit Gott gekämpft und gewonnen habe, und die Perser verehrten ihre Könige als Götter, die mit den Eigenschaften Allahs ausgestattet und deshalb als anbetungswürdig angesehen wurden. Allein der Islam ist rein monotheistisch geblieben, weswegen die Muslime als einzige Religionsgemeinschaft Gott allein, ohne Beigesellung anbeten.

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Der Thron Vers (2:255)

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Magie aus islamischer Sicht

Unter Magie versteht man zum einen die Kontrolle oder Vorhersage von Naturgewalten bzw. der Natur im Allgemeinen („weiße Magie“) und zum anderen die „Schwarze Magie“, bei der übernatürliche Kräfte zum persönlichen Vorteil oder zum Schaden anderer eingesetzt werden (Zauberei, Hexerei, Beschwörungen etc.). Der arabische Begriff „Sihr“ umfasst all diese Bedeutungen und noch einiges mehr.

Während in der heutigen westlichen Gesellschaft das Vorhandensein der Magie zumeist kategorisch abgestritten wird, glauben Muslime an bestimmte Formen der Magie, wobei diese jedoch als haram (verboten) gelten.

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Astrologie aus islamischer Sicht

Muslimische Gelehrte befassten sich mit den Sternen und planetarischen Berechnungen zum Zweck der Analyse von 1. dem Glauben, dass Lebewesen durch Himmelskörper beeinflusst werden und die Zukunft vorhergesehen werden kann, 2. der Meinung, Allah hätte gewollt, dass Himmelskörper auf die irdischen Vorkommnisse hinweisen und 3. dem Gebrauch von Sternenkonstellationen durch Reisende oder Seeleute, um die Richtung zu bestimmen.

Buchari überliefert dazu folgende Aussage von Qalada: “Wahrlich Allah hat die Sterne zu Wegweisern und zur Steinigung der Teufel gemacht. Wer auch immer über diese Funktionen hinaus etwas von ihnen ersucht, der hat heftig spekuliert. Er wird keinen Erfolg haben und seinen Anteil am guten Leben verlieren …”

Allah allein kennt die Zukunft, daher sind wahre Muslime verpflichtet sich von solchen Dingen fernzuhalten.

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Wahrsagerei aus islamischer Sicht

Unter den Begriff Wahrsagerei fallen verschiedene Unterkategorien der Zukunftsdeutung, wie z. B. Horoskope, Handlesen, das Schreiben von Zahlen oder das Lesen in Teeblättern. Viele der so genannten Wahrsager sind Scharlatane, die keinerlei Wissen über die Zukunft besitzen und sich lediglich auf allgemeine Aussagen beschränken, die mehr oder weniger auf jeden Menschen zutreffen. Andere jedoch scheinen tatsächlich über private Details des Ratsuchenden Bescheid zu wissen und auch dessen Zukunft zu kennen. Wie ist dies möglich und wie steht die islamische Rechtssprechung dazu?

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Das Telefonat (Eine wahre Geschichte)

Viele Menschen verspüren eine tiefe innere Leere, ohne zu wissen, warum dies so ist und was ihnen fehlt. Sie suchen, oftmals ein Leben lang, nach etwas, das dieses schmerzhafte Nichts ausfüllen könnte. Doch mit jedem Weg, den sie einschlagen, werden ihre Verzweiflung und ihr Unglück größer. Dabei gibt es einen einfachen Weg, durch den jeder Mensch wahre und erfüllende Glückseligkeit finden und Zufriedenheit in sein Leben bringen kann
„Das Telefonat“ ist eine Erzählung, die auf einer wahren Begebenheit beruht und die exemplarisch für die Geschichten und Leidenswege vieler Männer und Frauen steht. Gleichzeitig bietet sie auch die Lösung dafür…

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Glücksbringer

In allen Zivilisationen hat sich der Glaube an die Wirksamkeit von Glücksbringern ausgebreitet. Selbst unter Muslimen hat er Fuß gefasst, obwohl die Bemessung von Glück und Unglück für jeden einzelnen Menschen allein Allahs Willen unterliegt. Da dieser Irrglaube und auch der Glaube an die Deutung von Omen, die Heilung von Krankheiten mittels Armreifen oder das Tragen von Amuletten und Ähnliches Shirk (Götzendienst) beinhalten, verbot der Prophet Muhammad (Allahs segen und Friede auf ihm) sie strikt. Er (Allahs segen und Friede auf ihm) sagte beispielsweise:

„Möge Allah denen Misserfolg und Unruhe bescheren, die einen Talisman tragen oder sie an andere hängen!“

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