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Archiv der Kategorie Aqida
Die Rechtleitung
20.6.2011 von admin.
Während der Mensch im gewissen Rahmen frei erschaffen wurde, wurde ihm gleichzeitig die Rechtleitung in unterschiedlichen Formen zuteil, so dass er das Ziel seines Daseins - Allahs Gnade empfangen zu können - anstreben kann. Im Heiligen Quran kommt die Rechtleitung sehr oft und in unterschiedlichen Formen vor. So ist der Heilige Quran selbst eine Rechtleitung für die gottesfürchtigen Menschen, die nach der Wahrheit suchen. Auch unser Prophet Muhammad, Allahs Heil und Segen auf ihm, ist eine Rechtleitung für die Schöpfung. Und beide zusammen vereint sind Rechtleitung bis zum Tag der Auferstehung.
“Dies ist die Schrift, keinerlei Zweifel ist darin (geoffenbart), als Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.” (2:2)
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Zeitpunkt des Todes
20.6.2011 von admin.
Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Das Grab ist die erste Station der Stationen des Jenseits. Wenn man es heil übersteht, so ist leichter, was nach ihm kommt. Wenn man es aber nicht heil übersteht, so ist das, was nach ihm kommt, noch härter.“ (Tirmidhi, hasan)
Unter al-Barzakh ist eine Art Zwischenstation zwischen dem Diesseits und dem Jenseits zu verstehen. Es ist das Leben im Grab, worüber der Mensch einzig durch die Offenbarungen Allahs Wissen besitzt. Dennoch glauben die Mu’minun mit fester Überzeugung daran, wie auch an alles andere, was sie zwar nie mit eigenen Augen gesehen haben, was ihnen ihr Schöpfer aber entweder im Qur`an oder durch die Worte Seines Gesandten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) offenbarte.
„Wenn ich nicht fürchtete, dass ihr dann aufhört, die Toten in der Erde zu begraben, würde ich Allah darum bitten, euch das von der Strafe des Grabes hören zu lassen, was ich höre. ” (Muslim)
Der Mensch kann die Qual der Bewohner des Grabes nicht erfassen, er kann ihre Schmerzensschreie nicht hören und ihr Leid nicht sehen, deshalb nehmen viele Geschwister diese Angelegenheit nicht ernst genug. Doch bereits im Grab erfährt der Muslim seinen endgültigen Bestimmungsort, er wird geprüft, befragt und entweder gepeinigt oder belohnt.
„Wenn einer von euch stirbt, wird ihm sein Platz morgens und abends vorgeführt: Wenn er zu denjenigen gehört, die ins Paradies eingehen werden, dann wird ihm sein Platz im Paradies vorgeführt. Wenn er zu denjenigen gehört, die ins Höllenfeuer eingehen werden, wird ihm sein Platz im Höllenfeuer vorgeführt.“ (Muslim)
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Der Tag der Auferstehung
20.6.2011 von admin.
Nur der Islam enthält detaillierte Beschreibungen über das Jenseits. So gibt es viele Überlieferungen und auch Verse im Qur`an, die den Menschen Einblick in die Geschehnisse nach dem Tode gewähren. Daher wissen wir beispielsweise, dass die Menschen am Tag der Auferstehung nackt, barfüßig und unbeschnitten auferweckt werden. Der erste von ihnen, dessen Scham wieder bedeckt wird, ist Ibrahim (Friede sei auf ihm), der nahe Freund Allahs, der zu Lebzeiten von seinem Volk verbrannt werden sollte. Diejenigen, die ein gutes und rechtschaffenes Leben führten, werden am Tag der Auferstehung, der 50.000 Jahre andauert, einige Erleichterungen bekommen. Die Ungläubigen und Frevler aber, werden bereits zu diesem Zeitpunkt leiden:
„Ein Mann sagte: `O Prophet Allahs, (wie ist es möglich,) dass der Ungläubige am Tage der Auferstehung auf seinem Gesicht geführt wird?` Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) antwortete: `Hat Der, Der ihn im Diesseits auf zwei Beinen laufen ließ, nicht die Macht dazu, ihn am Tage der Auferstehung auf seinem Gesicht laufen zu lassen?` …“. (Bukhari)
Andere werden vor Furcht und Schrecken mit Schweiß bedeckt sein und zitternd auf ihre Abrechnung warten:
Al-Miqdad ibn Aswad berichtete, dass er den Gesandten Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagen hörte: „… Und die Menschen werden dann je nach ihren Taten im Schweiß stehen. Manch einem von ihnen wird der Schweiß bis zu seinen Knöcheln, manch einem von ihnen wird er bis zu seinen Knien, manch einem wird er bis zu seinen Lenden und manch einem wird er bis zum Mund reichen.” (Muslim)
Doch für jede Reue ist es dann zu spät, die Taten sind geschrieben und kein Mensch kann an seiner Lage mehr etwas ändern. Das Höllenfeuer wartet auf jeden Ungläubigen, auf jeden Frevler, Heuchler und Leugner, der sein Leben im Diesseits mit sinnlosem Zeitvertreib verschwendete und sich lieber seinen Gelüsten hingab, anstatt auf die Warnungen und Ermahnungen der Gesandten Allahs zu hören und seinem Schöpfer dankbar und gehorsam zu sein.
„Und für diejenigen, die ihren Herrn verleugnen, wird es die Strafe der Hölle geben - ein schlimmer Ausgang! Wenn sie hineingeworfen werden, hören sie von ihr stoßweises Aufheulen, während sie brodelt. Beinahe würde sie vor Grimm bersten. Jedes Mal, wenn eine Schar hineingeworfen wird, werden ihre Wärter sie fragen: `Ist zu euch denn kein Warner gekommen?`“ (67:6-8)
Noch ist es nicht zu spät, liebe Geschwister, noch hat jeder von uns Zeit, um sein Buch mit guten Taten zu füllen und um schlechte Taten zu bereuen! Doch niemand von uns weiß, wann seine Frist endet…
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Der Tag der Auferstehung (Teil 2)
20.6.2011 von admin.
Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „An diesem Tag wird die Hölle herbeigezogen werden, und sie wird siebzigtausend Zügel haben, und jeder Zügel von siebzigtausend Engeln gezogen werden.“ (Muslim)
Am Jüngsten Tag, wenn die Hölle also von 4,9 Milliarden Engeln herbeigezogen wird, werden alle Menschen auf die Knie gehen vor Angst und Schrecken und sie werden einen Ausweg suchen aus ihrer misslichen Lage. Der Prophet Muhammed (Allahs Segen und Frieden seien auf ihm ) berichtete daher: „Die Gläubigen werden am Tage der Auferstehung versammelt und zueinander sagen:“ Sollten wir nicht jemanden suchen, der für uns Fürsprache bei unserem Herrn einlegt? […]“ (Bukhari) Auf der Suche nach einem Fürsprecher eilen die Menschen von einem Gesandten zum nächsten, doch keiner vermag ihnen zu helfen, bis sie schließlich bei Muhammad (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) angelangen…
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Die Beigesellung
17.6.2011 von admin.
Die Aussagen des erhabenen Allahs:
“Allah vergibt gewiss nicht, dass man Ihm (etwas) beigesellt. Doch was außer diesem ist, vergibt Er, wem Er will.” (4:48)
“Wer Allah (etwas) beigesellt, dem verbietet fürwahr Allah das Paradies, und dessen Zufluchtsort wird das (Höllen)feuer sein. Die Ungerechten werden keine Helfer haben.” (5:72)
Mit der Beigesellung begeht man den größten Betrug seines Lebens. Es ist Allah, erhaben ist Er, Der einzig und allein der Anbetung würdig ist. Wer einen anderen Gott sucht, sucht nur nach etwas, was durch Allah, gepriesen ist Er, erschaffen wurde. Allah macht uns die Suche nach der Wahrheit nicht schwer, doch wollen die meisten von uns sie nicht sehen und annehmen. Nur die Gottergebenen sind Diener Allahs. Sie beten nur Allah einzig und allein an, sie folgen Allah einzig und allein und sie gehorchen Allah einzig und allein!
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Das Leben nach dem Tod (Teil 1)
8.6.2011 von admin.
Ibn `Umar (möge Allah mit ihm zufrieden sein) sagte:
„Ich ging zum Propheten (Frieden und Segen auf ihm) und einer der Ansar stellte ihm eine Frage: „Wer ist der Intelligenteste und meist Geehrte unter den Menschen?“ Er (Frieden und Segen auf ihm) antwortete: „Derjenige, der am meisten dem Tod gedenkt und der sich am härtesten dafür vorbereitet, derjenige ist der Intelligenteste. Er besitzt die Würde im Diesseits und die Ehre im Jenseits.“
Viele Menschen haben den Tag vergessen, an dem sie sterben werden. Dabei ist der Tod das Einzige, was uns gewiss treffen wird. Wir müssen uns immer wieder und wieder an den Tod erinnern um davon zu profitieren, unseren Iman zu stärken und dadurch die besten Taten zu verrichten.
Der Gesandte Allahs (Frieden und Segen auf ihm) sagte:
„Gedenkt viel dem Zerstörer der Genüsse.“
Den Sahaba hat das Gedenken an den Tod und die Auferstehung, das Stehen vor Allah, den Schlaf geraubt, während wir gemütlich und ruhig mehrere Stunden schlafend verbringen, ohne auch nur ein wenig Angst zu verspüren.
„Glauben diese nicht, dass sie auferweckt werden, an einem gewaltigen Tag, an dem die Menschen vor dem Herrn der Welten stehen werden?“ (83/4-6)
Der Tag an dem wir sterben, ist der Tag, an dem unser eigentliches Leben anfängt - deswegen müssen wir unsere Kraft, Jugend, Stärke und Gesundheit dafür nützen, Allah zu dienen.
Ibn ‘Umar pflegte zu sagen:
“Wenn der Abend kommt, erwarte nicht den Morgen, und wenn der Morgen kommt, erwarte nicht den Abend. Nimm von deiner Gesundheit für deine Krankheit und von deinem Leben für deinen Tod”
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Beispiele für “Das Gute gebieten”
3.6.2011 von admin.
Ahmad ibn Hanbal berichtet, dass der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) gesagt hat: „Allah bestraft nicht die Allgemeinheit für Taten, die einige Leute unter ihnen tun, bis dass solch ein Zustand erreicht ist, wo die Allgemeinheit das Schlechte unter sich sieht und es nicht ändert, obwohl sie es könnte. Wenn die Allgemeinheit so handelt, bestraft Allah sowohl die (wenigen) Leute, die das Schlechte tun, als auch die Allgemeinheit, die dazu schweigt.“
Unsere rechtschaffenen Vorgänger zögerten nicht, gegen das Übel mit Wort und Tat vorzugehen und Allahs Gesetze unter allen Umständen zu verteidigen. Leider schämen sich viele Muslime der heutigen Zeit und wagen es nicht, zum rechten Weg und Verhalten aufzurufen bzw. Fehlverhalten zu korrigieren, sei es bei Nicht-Muslimen wie auch bei ihren Geschwistern. Andere hingegen kritisieren bei jeder sich bietenden Gelegenheit, ohne Rücksicht auf die äußeren Umstände, die Gefühle und Empfindungen ihrer Geschwister oder die durch den Islam gebotene Höflichkeit.
Weder das eine noch das andere ist richtig, denn der Islam ruft immer zum gemäßigten Mittelweg auf und untersagt extreme Ausuferungen. Daher sollte jeder sich selbst überprüfen, ob er dem Weg des Propheten Muhammad (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) und seinen Gefährten (möge Allah mit ihnen zufrieden sein) folgt und sich ein Beispiel an ihnen nimmt. Einige exemplarische Geschichten finden sich in den authentischen Überlieferungen der Gelehrten, die sich jeder von uns zu Herzen nehmen sollte.
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Das Gute gebieten und das Schlechte verbieten
2.6.2011 von admin.
Das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verbieten ist eine der Grundlagen unserer Religion und wird an verschiedenen Stellen im Qur`an erwähnt. Die Frage lautet, ob die Muslime diese Pflicht heutzutage ernst nehmen und sie erfüllen oder ob sie den Aufruf zum Guten und Richtigen vernachlässigen und bei Schlechtem einfach beiseite schauen. Die Antwort auf die Frage ist wohl offensichtlich. Wen wundert es also, dass die Ummah der einzig wahren Religion gedemütigt und geschwächt ist, wo sie doch von ihren Anhängern, die sie eigentlich verteidigen und lieben sollten, so schmählich im Stich gelassen wird?
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Unsere Aqidah
28.5.2011 von admin.
Inhaltliche Definition von Aqida: Alles, woran der Muslim glaubt.
Unter anderem sind 2 Eigenschaften und Namen von Allah azza wa jall: ar-Rabb (der Herr) und al-Ilaah (der Gott). Mit diesen 2 Namen beginnt und endet die Aqida eines Muslims.
Aber auch ein Famillienvater kann ein Rabb sein: ein Rabb al-A’ila, ein Herr der Famillie, also derjenige, der sich um die Famillie kümmert. Der Unterschied ist das “al-”, was nur Allah allein zusteht. Allah ist zum Beispiel Rabb al-Alamiin - Herr der Welten. Er gibt Seinen Geschöpfen die Befehle und ist somit der Lenker, Versorger, Gesetzgeber…
Illah hingegen bedeutet Gott und es gibt viele Götter, die man verehren könnte. Beispielsweise kann das Geld auch ein Gott sein, solange man es in übrtriebener Weise liebt und es vergöttert. Aber als Muslim bezeugen wir mit der Shahada von Anfang an, dass niemand anbetungswürdig ist ausser Allah: Laa ilaha illa Allah.
Mit dem Namen ar-Rabb hat es zur Zeit Muhammads (Allahs Sege und Friede seinen mit ihm) keine Schwierigkeiten gegeben, weil alle fest davon überezeugt waren, dass Allah wirklich der einzige Lenker, Versorger usw ist. Schließlich war auch die erste offenbarte Aya: “Lies im Namen deines HERREN (Rabb) …” - nicht etwa deines Ilah, deines Gottes, denn zu dieser Zeit gab es viele Götter für die Menschen. Aber einen Rabb, einen Herr, gab und gibt es nur Einen.
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Der Satan Teil II (Pierre Vogel)
27.5.2011 von admin.
Der ärgste Feind des Menschen ist Iblis (der schlimmste der Satane), der aufgrund seines Hochmuts bei Allah, erhaben ist Er, in Ungnade gefallen ist. Iblis hat bei Allah geschworen, so viele Menschen mit ins Verderben zu nehmen, wie er kann. Daher soll der Mensch ihn als seinen Feind erkennen und sich vor seinen Einflüsterungen hüten.
“Und wenn dich Satan anstacheln will, nimm deine Zuflucht zu Allah. Siehe, Er ist hörend und wissend.” (7:200)
“O ihr Menschen! Esst von dem, was auf Erden erlaubt und gut ist, und folgt nicht den Fußstapfen Satans; siehe, er ist euch ein offenkundiger Feind.” (2:168)
“Satan will euch seine Anhänger fürchten lassen. Fürchtet aber nicht sie, sondern fürchtet Mich, sofern ihr Gläubige seid.” (3:175)
“Wer da glaubt, kämpft auf Allahs Weg, und wer da nicht glaubt, kämpft auf dem Weg des Bösen. So bekämpft Satans Freunde. Siehe, Satans List ist schwach.” (4:76)
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