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Archiv der Kategorie Abu Abdullah

Eigenschaften der Gefährten

Wer waren die Menschen, die Allah auserwählt hat für die große Aufgabe, Seine Botschaft von der Zeit des Propheten, SallAllahu alaihi wa Sallam, bis zum Tag der Auferstehung, zu verkünden? Allah hat für diese gewaltige Aufgabe gewaltige Männer dem Propheten Muhammad, SallAllahu alaihi wa Sallam, zur Seite gestellt, die dieser Aufgabe gewachsen waren und hat sie dazu rechtgeleitet.

Doch was waren ihre Eigenschaften? Was können wir davon übernehmen? Wie kommt es, dass Allah ta’ala sie so ehrenhaft gemacht hat?

“Und es ziemt sich nicht für einen gläubigen Mann oder eine gläubige Frau, daß sie - wenn Allah und Sein Gesandter eine Angelegenheit beschlossen haben - eine andere Wahl in ihrer Angelegenheit treffen. Und der, der Allah und Seinem Gesandten nicht gehorcht, geht wahrlich in offenkundiger Weise irre.” (33:36)

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Erklärung des Kitabul Tauhid, Kapitel 3

Nachdem wir nun die 3 Kategorien des Tauhid feststellen konnten, beginnt Shaikh Muhammad Ibn Abdulwahhab mit folgender Aya sein Buch “Kitabul Tauhid”:

“Und Ich habe die Dschinn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen.” (51:56 )

Aus dieser Aya entnehmen wir den Grund für unsere  Schöpfung: Die Menschen und die Dschinn sollen Allah subhana wa ta’ala einzig und alleine (demütig und erniedrigt) anbeten. Die Anbetung (Ibaada) ist alles, was Allah liebt und wohlgefällt in den Aussagen, den (verborgenen und offenkundigen) Taten und durch die Taten des Herzens.

Anschließend fährt er mit folgender Aya fort:

“Und in jedem Volk erweckten Wir einen Gesandten (,der da predigte): “”Dient Allah und meidet die Götzen.” (16:36)

Die Entsendung der Propheten ist eine große Ni’ma (Gunst,Wohltat) von Allah subhana wa ta’ala an uns.

Diese 2 wundervollen und gewaltigen Sätze beinhalten das Wichtigste für die Geschöpfe, das Wichtigste, was die Menschen und Dschinn brauchen. Sie haben die gleiche Bedeutung wie “la Ilaha illa Allah”

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Die Krankheit

Die Krankheit ist eine Barmherzigkeit Allahs für die Gläubigen. Abu Huraira berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: “Niemals wird der Muslim Anstrengung, Krankheit, Trübsal, Kummer, Übel oder Schaden erleiden, sogar wenn ihn nur ein Dorn sticht, ohne dass Allah ihm dies als Sühne für seine Sünden zurechnet.“ (Al-Buharyy)

Die Krankheit ist eine Prüfung und Gnade für den Muslim. Durch die Krankheit werden Sünden getilgt oder der Muslim büßt seine Strafe im Diesseits ab. Die Strafe im Diesseits abzubüßen, ist ebenfalls eine Gnade, denn sie ist viel geringer als die Strafe im Jenseits. Durch die Krankheit wird man auf Geduld, Standhaftigkeit und Dankbarkeit geprüft.

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Personen, die nicht bestraft werden

Der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte: “Sieben (Arten von Menschen) wird Allah am Tage (der Auferstehung) beschirmen, an dem kein anderer Schutz außer Seinem Schutz sein wird. (Diese sind): Der gerechte Imam ein junger Mann, der in der Anbetung seines Herrn aufgewachsen ist ein Mann, dessen Herz an den Moscheen hing zwei Menschen, die einander um Allahs willen liebten, indem sie sich deswegen trafen und verabschiedeten ein Mann, den eine angesehene und schöne Frau verführen wollte, und er zu ihr sagte: “Ich fürchte Allah” und ein Mensch, der im geheimen so spendete, dass seine linke Hand nicht erfuhr, was seine rechte Hand gegeben hatte und ein Mensch, der nur Allahs so in Abgeschiedenheit gedachte, dass ihm die Tränen aus den Augen stürzten.”

Desweiteren kommen 70-tausend Menschen direkt ins Paradies und noch drei Hände voll von Allah, welche folgende Eigenschaften haben:

- Gläubige, die keine Ruqia verlangen

- Gläubige, die keine Heilung durch Feuer praktizieren (Wunden mit Feuer ausbrennen)

- Gläubige, die keinen Aberglauben haben (z. B. schwarze Katzen, Freitag der 13.,blaues Auge, Fatimas Hand usw.), welche glauben, dass diese Dinge einen beschützen oder Glück bringen oder Ähnliches, begehen kleinen Shirk.

- Gottvertrauen

Der Märtyrer kommt auch direkt ins Paradies, ohne Strafe und ihm wird das Sterben leicht gemacht. Der Prophet Mohammed (Allahs Segen und Frieden auf ihm) sagte, es wird für ihn sein, wie ein leichtes Kneifen. Für ihn wird es keine Strafe im Grab geben, am Jüngsten Tag wird er nicht leiden und als Märtyrer erkennbar sein für alle anderen. Sogar darf er für siebzig Personen aus seiner Familie Fürsprache einlegen oder sie aus der Hölle holen, wenn sie als Gläubige dort sind. Auch wird ihm am Jüngsten Tag sein Platz im Paradies schon gezeigt werden. Wenn der Märtyrer im Kampf seinen ersten Tropfen Blut verliert, vergibt ihm Allah bereits alle seine Sünden und er wird im Paradies 72 wunderschöne, jungfräuliche Frauen bekommen, welche, wenn sie sich im Diesseits zeigen würden, vor Helligkeit sogar die Sonne verdecken würden und überall wäre ihr wunderbarer Duft zu vernehmen.

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Die Belohnung eines Märtyrers

Abu Huraira (Allahs Zufriedenheit auf ihm) berichtete: Der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Frieden auf ihm) wurde gefragt: “O Gesandter Allahs! Welche Tat kommt dem Einsatz für die Sache Allahs (hinsichtlich des Lohnes Allahs) gleich?” Er erwiderte: “Das kann keiner von euch verrichten!” Man wiederholte diese Frage zwei- oder dreimal, dann fügte er hinzu: “Das Gleichnis des Glaubenskämpfers auf dem Weg Allahs ist wie das Gleichnis eines Fastenden, der gleichzeitig ununterbrochen am Tag und in der Nacht betet, ohne Ermüdung durch Fasten und Beten, und sein Fasten erst nach Heimkehr des Glaubenskämpfers bricht!” (Al-Bukhari und Muslim; Wortlaut von Muslim)

In der Überlieferung von Al-Bukhari heißt es:

“Ein Mann kam zum Gesandten Allahs (Allahs Segen und Frieden auf Ihm) und sagte: “0 Gesandter Allahs! Nenne mir eine Tat, die dem Einsatz für die Sache Allahs (hinsichtlich des Lohnes Allahs) gleichkommt!” Er erwiderte: “Ich kenne kein solches Werk!” Dann fügte er dazu: “Oder bist du etwa in der Lage, während der Zeit, in der der Glaubenskämpfer für die Sache Allahs streitet, in deiner Moschee im Gebet zu verweilen, ohne zu ermüden, und gleichzeitig zu fasten, ohne es zu brechen?” Der Mann sagte: “Wer wäre schon dazu in der Lage?”

Von diesem Hadith wissen wir, dass keine Tat mehr wert ist bei Allah als der Dschihad (die Anstrengung für die Sache Allahs) und die Belohnung dafür ist sehr groß.

In dieser Fitna (Versuchung, Verlockung) teilten sich die Menschen in drei Gruppen:

  1. Die siegreiche Gruppe und das sind die Mudschahidin, die Dschihad gegen die unheilstiftenden Leute führen.

  2. Die gegnerische Gruppe und das sind die unheilstiftenden Leute und die sich ihnen anschlossen unter den dummen Menschen, die behaupten zum Islam zu gehören.

  3. Die im Stich lassende Gruppe und das sind die, die vom Dschihad zurückgeblieben sind, auch wenn ihr Islam richtig ist.

So sollte der Mensch überlegen, ob er zu der siegreichen Gruppe oder der im Stich lassenden oder der gegnerischen gehören möchte, denn eine vierte Gruppe gibt es nicht.

Wer unter den Mudschahidin lebt, befindet sich in Ehre, ihm gebührt die Belohnung in diesem Leben und die beste Belohnung im nächsten Leben, und wer (unter ihnen) stirbt oder getötet wird, so ist er im Paradies.

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Die bedingungslose Ergebenheit

Das Wort Muslim heißt Hingabe oder Ergebenheit gegenüber seinem Schöpfer.  

Hingabe bedeutet absolute Gehorsamkeit gegenüber Allah und die Gefährten des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) erfüllten dies. So stellten sie nichts in Frage und gehorchten sofort.  Wenn heutzutage z. B. eine Muslimin gesagt bekommt, sie müsse sich bedecken und Kopftuch anziehen, dann sucht sie sofort nach Gründen, warum sie es nicht kann, anstatt sofort Allah zu gehorchen. Da stellt sich die Frage, wie groß die Gottesfurcht ist?

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Al-Haya - Die Schamhaftigkeit

Die Schamhaftigkeit entspricht der natürlichen Veranlagung des Menschen und gehört zu den besten und schönsten Eigenschaften des Gläubigen. Die Schamhaftigkeit zeigt man z. B. durch die Zunge, indem man schlechte Rede vermeidet, und durch die Taten, indem man schlechtes Tun unterlässt. Die schlimmsten Geschöpfe sind diejenigen, die schamlos sind, und die schlimmste Schamlosigkeit ist, wenn man Allah und die Gesandten leugnet; die Eltern und die Verwandschaft beschimpft. Und die schönste und größte Schamhaftigkeit ist, wenn man sich vor Allah schämt und keine Sünden begeht.

Abu Huraira (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete, dass der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte: “Der Glaube besteht aus mehr als sechzig Abteilen, und die Schamhaftigkeit ist ein Teil des Glaubens.”

Der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte: “Derjenige, der mir verspricht, dass er das beschützt, was zwischen seinen Lippen und was zwischen seinen Beinen sind, dem verspreche ich das Paradies.”

Heutzutage aber ist die Schamhaftigkeit verloren gegangen und dies vor allem bei den Muslimen im Westen. Schamhaft und schüchtern zu sein, wird in der heutigen Zeit und selbst unter unseren Geschwistern sogar als negative Eigenschaft angesehen.

Warum? - Weil wir immer mehr die Ungläubigen nachahmen und uns von der Religion entfernen…

Möge uns Allah, der Hocherhabene, rechtleiten.

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Uthman ibn Affan

“Möge Allah dieses Paar behüten! Nach Lot ist Uthman der erste Mann, der mit seiner Frau das bequeme häusliche Leben Allahs wegen aufgibt.”

So sprach der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm), als sein Schwiegersohn Uthman von Mekka nach Abessinien aufbrach, um der Verfolgung durch die Mekkaner zu entgehen. Uthman war sechs Jahre jünger als der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm); sein Vater hieß Affan, seine Mutter Arwa. Seine Großmutter war eine Tante des Propheten. Uthman selber war Kaufmann und Tuchhändler. So reiste er oft geschäftlich nach Syrien. Trotz gut laufender Geschäfte war Uthman ein gutherziger Mensch, für den das Geld ein Mittel war, um anderen zu helfen. Wenn irgendwo mit Geld Not beseitigt werden konnte, war Uthman immer zur Hilfe bereit. Er gab in Medina Geld für einen Brunnen und für die Moschee und bemühte sich dadurch Allahs Wohlgefallen zu erlangen.

Abu Bakr war es, der Uthman für den Islam gewann. Er war einer der ersten Muslime und der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) gab ihm seine Tochter Ruqayya zur Frau. Der Übertritt zum Islam brachte Uthman viele Schwierigkeiten mit seiner Familie. Sie demütigten und quälten ihn, aber trotz allem war er standhaft im Glauben und unerschütterlich in seiner Liebe zu Allah. Er entging den Qualen, indem er mit seiner Frau nach Abessinien und später nach Medina auswanderte. Nach dem Tod Ruqayyas heiratete Uthman eine weitere Tochter des Propheten: Umm Kulthum. Der Prophet (Allahs Segen und Frieden auf ihm) und Uthman standen sich sehr nah. Er war Schreiber der offenbarten Koransuren und einer der Sahaba, denen das Paradies schon zu Lebzeiten sicher war. Nach Umars Tod wurde Uthman die Ehre zuteil, 3. Kalif der Muslime zu sein. Er gab Anweisungen, gerecht zu handeln, ehrlich in Geldgeschäften und tolerant gegenüber Ungläubigen zu sein. Während seiner Amtszeit eroberten die Muslime Zypern und Nordafrika und das islamische Reich breitete sich aus. Aber Rebellen wollten seinem Kalifat ein Ende bereiten. Uthman versuchte mit gütigen und sanften Worten diese Aufrüher zu besänftigen. Nichts half und Uthman wurde grausam ermordet, als er gerade im Quran las und ihn rezitierte. Uthman war zwölf Jahre Kalif, er setzte sich für Gerechtigkeit ein und gegen Neid und Bosheit. Er war der bescheidenste der Sahaba und das sollte unser Vorbild sein. Folgen wir Uthmans Beispiel, liebe Geschwister, und leben zusammen in Geschwisterliebe, die der Islam uns befielt.

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Zainab bint Dschahsch

Zainab bint Dschahsch war die Cousine des Propheten Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) und später auch seine Ehefrau. Sie war eine gottesfürchtige und wahrhaftige Frau. Außerdem war sie äußerst großzügig und spendete sehr viel. Man nannte sie auch die “Mutter der Waisen und Bedürftigen”.

Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) kannte sie seit ihrer Kindheit. Er hielt um die Hand Zainabs im Namen von Zaid, seinem Adoptivsohn, an. Zainab kam aus einer edlen Familie und Zaid war nur ein Diener, den Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) bei sich aufnahm. Nach langer Überlegung  willigte Zainab schließlich ein, sodass sie und Zaid zwar heirateten, aber nicht glücklich wurden. Zaid ging immer wieder zum Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm) und wollte sich scheiden lassen. Obwohl Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm)  davon abriet und ihm stattdessen anriet, die Ehe aufrecht zu erhalten, kam es letztendlich zur Scheidung. Daraufhin bekam  Muhammad (Allahs Segen und Friede auf ihm) die Offenbarung, die geschiedene Zainab zu heiraten. 

“Und als du zu demjenigen sagtest, dem Allah Gunst erwiesen
hatte und dem auch du Gunst erwiesen hattest: „Behalte deine Gattin für
dich und fürchte Allah“, und in deinem Inneren verborgen hieltest, was
Allah doch offenlegen wird, und die Menschen fürchtetest, während Allah
ein größeres Anrecht darauf hat, dass du Ihn fürchtest. Als dann Zaid keinen Wunsch mehr an ihr hatte, gaben Wir sie dir zur Gattin, damit für die Gläubigen kein Grund zur Bedrängnis bestehe hinsichtlich der Gattinnen ihrer angenommenen Söhne, wenn diese keinen Wunsch mehr an ihnen haben. Und Allahs Anordnung wird (stets) ausgeführt.” (Sure 33, Vers 37)

Der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) teilte seinen Ehefrauen, bevor er verstarb, Folgendes mit: „Diejenige unter euch, die den längsten Arm besitzt, wird mir als nächstes folgen.“ Seine Ehefrauen verstanden seine Aussagen wörtlich und verglichen deswegen die Länge ihrer Arme. Aber es war die klein gewachsene Zainab bint Dschahsch, die als erste der Ehefrauen nach dem Tode des Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm) verstarb. Denn der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) hatte seine Aussage im übertragenen Sinne gemeint. Er wollte damit nämlich auf die Freigiebigkeit und die Spendenbereitschaft von Zainab  hinweisen.

Selbst Aischa sagte über sie: „Ich kenne keine andere Frau, die wie Zainab so viel gute Taten vollbringt, Spenden gibt, die Verwandtschaftsbande pflegt und Handlungen vollbringt, die einen Allah (hocherhaben ist Er) näher bringen.“

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Takfir

Einen Muslim des Unglaubens zu beschuldigen ist eine sehr gefährliche Sache. Dies würde bedeuten, dass man ihm sagt: “Du wirst für immer in der Hölle bleiben.” Tausende nicht des Unglaubens zu beschuldigen und sich darin zu irren, ist besser als im Falle eines einzigen Muslims einen Fehler zu begehen, indem man diesen irrtümlich angreift. Die Gelehrten vermieden die Beschuldigung eines Muslims, er oder sie hätte den Glauben verlassen.

Heutzutage haben einige Unarten um sich gegriffen, die dem Islam schaden können - zur Freude seiner Gegner. Dazu zählt die Behauptung, bestimme Muslime - die nicht die Positionen der entsprechenden Personen teilen - hätten ihren Glauben aufgegeben. Es gibt Aussagen unseres Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) über die Prüfungen unserer Zeit und ihre Unordnung (arabisch Fitna). Wir finden in Hadithen von Muslim und anderen prophetische Aussagen, die vom Blutvergießen unter Muslimen in unserer Zeit sprechen.

Abu Darr, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass er den Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm, folgendes sagen hörte: “Niemals wird einer einen anderen einer frevelhaften Tat oder des Unglaubens bezichtigen, ohne dass dies ihn selbst treffen wird, solange sein Gefährte in Wirklichkeit nicht so ist.” (Bukhari)

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