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Giuseppe Vetrano

 

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Weg der Ehre (Vortrag in Bosnien)

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Koblenz Kundgebung

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Die Steinigung

Die Steinigung ist eine Jahrtausende alte Art der Hinrichtung, die für viele Gesellschaften des Altertums belegt ist. Vereinzelte Steinigungen lassen sich bis in die semitische Vorzeit zurückverfolgen und wurden im Judentum bei solchen verbrechen als Strafe angedroht, bei denen eine abschreckende Wirkung auf das Volk ausgeübt werden sollte. Zur Zeit der Abfassung des Neuen Testaments scheint die Steinigung eine übliche Art der Hinrichtung gewesen zu sein. Heute findet die Steinigung noch in bestimmten islamisch geprägten Regionen und Ländern Anwedung.

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Abu Lahab (der Onkel des Propheten a.s.s.)

Abu Lahab war ein Onkel des Gesandten Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) und zugleich einer der schlimmsten Feinde des Islam. Für ihn wurde die Surah al-Masad (#111) offenbart, in der auf seinen ewigen Aufenthalt im Jenseits hingewiesen wurde, lange bevor er tatsächlich starb. Denn natürlich weiß Allah, wer als Ungläubiger sterben wird und wer nicht und auch die Verwandtschaftsbande können die Abrechnung am Tag der Auferstehung nicht beeinflussen - ein jeder erhält das, was er selbst an Taten vorausgeschickt hat…

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Willst du Milliardär werden?

Was ist der wahre Reichtum im Leben? Allahs Gesandter, Allahs Heil und Segen auf ihm,  hat gesagt: “Bei Allah, dass ein einziger Mann durch deine Hilfe den rechten Weg findet, ist besser für dich als rote Kamele [welche die wertvollsten Kamele sind].” (Buchari)

In einem anderen Hadith sagte Allahs Gesandter, Allahs Heil und Segen auf ihm: “Dass Allah durch dich jemanden rechtleitet ist für dich besser/wertvoller als alles, worüber die Sonne auf- und untergeht.” (Tabarani)

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Die Rechtleitung

Während der Mensch im gewissen Rahmen frei erschaffen wurde, wurde ihm gleichzeitig die Rechtleitung in unterschiedlichen Formen zuteil, so dass er das Ziel seines Daseins - Allahs Gnade empfangen zu können - anstreben kann. Im Heiligen Quran kommt die Rechtleitung sehr oft und in unterschiedlichen Formen vor. So ist der Heilige Quran selbst eine Rechtleitung für die gottesfürchtigen Menschen, die nach der Wahrheit suchen. Auch unser Prophet Muhammad, Allahs Heil und Segen auf ihm, ist eine Rechtleitung für die Schöpfung. Und beide zusammen vereint sind Rechtleitung bis zum Tag der Auferstehung. 

“Dies ist die Schrift, keinerlei Zweifel ist darin (geoffenbart), als Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.” (2:2)

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Zeitpunkt des Todes

Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Das Grab ist die erste Station der Stationen des Jenseits. Wenn man es heil übersteht, so ist leichter, was nach ihm kommt. Wenn man es aber nicht heil übersteht, so ist das, was nach ihm kommt, noch härter.“ (Tirmidhi, hasan)

Unter al-Barzakh ist eine Art Zwischenstation zwischen dem Diesseits und dem Jenseits zu verstehen. Es ist das Leben im Grab, worüber der Mensch einzig durch die Offenbarungen Allahs Wissen besitzt. Dennoch glauben die Mu’minun mit fester Überzeugung daran, wie auch an alles andere, was sie zwar nie mit eigenen Augen gesehen haben, was ihnen ihr Schöpfer aber entweder im Qur`an oder durch die Worte Seines Gesandten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) offenbarte.

„Wenn ich nicht fürchtete, dass ihr dann aufhört, die Toten in der Erde zu begraben, würde ich Allah darum bitten, euch das von der Strafe des Grabes hören zu lassen, was ich höre. ” (Muslim) 

Der Mensch kann die Qual der Bewohner des Grabes nicht erfassen, er kann ihre Schmerzensschreie nicht hören und ihr Leid nicht sehen, deshalb nehmen viele Geschwister diese Angelegenheit nicht ernst genug. Doch bereits im Grab erfährt der Muslim seinen endgültigen Bestimmungsort, er wird geprüft, befragt und entweder gepeinigt oder belohnt.

„Wenn einer von euch stirbt, wird ihm sein Platz morgens und abends vorgeführt: Wenn er zu denjenigen gehört, die ins Paradies eingehen werden, dann wird ihm sein Platz im Paradies vorgeführt. Wenn er zu denjenigen gehört, die ins Höllenfeuer eingehen werden, wird ihm sein Platz im Höllenfeuer vorgeführt.“ (Muslim)

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Der Tag der Auferstehung

Nur der Islam enthält detaillierte Beschreibungen über das Jenseits. So gibt es viele Überlieferungen und auch Verse im Qur`an, die den Menschen Einblick in die Geschehnisse nach dem Tode gewähren. Daher wissen wir beispielsweise, dass die Menschen am Tag der Auferstehung nackt, barfüßig und unbeschnitten auferweckt werden. Der erste von ihnen, dessen Scham wieder bedeckt wird, ist Ibrahim (Friede sei auf ihm), der nahe Freund Allahs, der zu Lebzeiten von seinem Volk verbrannt werden sollte. Diejenigen, die ein gutes und rechtschaffenes Leben führten, werden am Tag der Auferstehung, der 50.000 Jahre andauert, einige Erleichterungen bekommen. Die Ungläubigen und Frevler aber, werden bereits zu diesem Zeitpunkt leiden:

„Ein Mann sagte: `O Prophet Allahs, (wie ist es möglich,) dass der Ungläubige am Tage der Auferstehung auf seinem Gesicht geführt wird?` Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) antwortete: `Hat Der, Der ihn im Diesseits auf zwei Beinen laufen ließ, nicht die Macht dazu, ihn am Tage der Auferstehung auf seinem Gesicht laufen zu lassen?` …“. (Bukhari)

Andere werden vor Furcht und Schrecken mit Schweiß bedeckt sein und zitternd auf ihre Abrechnung warten:

Al-Miqdad ibn Aswad berichtete, dass er den Gesandten Allahs (Allahs Frieden und Segen seien  auf ihm) sagen hörte: „… Und die Menschen werden dann je nach ihren Taten im Schweiß stehen. Manch einem von ihnen wird der Schweiß bis zu seinen Knöcheln, manch einem von ihnen wird er bis zu seinen Knien, manch einem wird er bis zu seinen Lenden und manch einem wird er bis zum Mund reichen.” (Muslim) 

Doch für jede Reue ist es dann zu spät, die Taten sind geschrieben und kein Mensch kann an seiner Lage mehr etwas ändern. Das Höllenfeuer wartet auf jeden Ungläubigen, auf jeden Frevler, Heuchler und Leugner, der sein Leben im Diesseits mit sinnlosem Zeitvertreib verschwendete und sich lieber seinen Gelüsten hingab, anstatt auf die Warnungen und Ermahnungen der Gesandten Allahs zu hören und seinem Schöpfer dankbar und gehorsam zu sein.  

„Und für diejenigen, die ihren Herrn verleugnen, wird es die Strafe der Hölle geben - ein schlimmer Ausgang! Wenn sie hineingeworfen werden, hören sie von ihr stoßweises Aufheulen, während sie brodelt. Beinahe würde sie vor Grimm bersten. Jedes Mal, wenn eine Schar hineingeworfen wird, werden ihre Wärter sie fragen: `Ist zu euch denn kein Warner gekommen?`“ (67:6-8) 

Noch ist es nicht zu spät, liebe Geschwister, noch hat jeder von uns Zeit, um sein Buch mit guten Taten zu füllen und um schlechte Taten zu bereuen! Doch niemand von uns weiß, wann seine Frist endet… 

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